MeMadeMittwoch am 19. MeMadeNovember

Heute trage ich ein Kleid, das von Burda eigentlich als Sommerkleid gedacht ist, das ich aber noch nie anders als mit Rollis und (zumeist bunten) Strumpfhosen getragen habe. DSC_0366Durch die graue Farbe ist es gut zu kombinieren, daher trage ich es morgen so:DSC_0369 und übermorgen so:DSC_0367
Der Stoff ist ein edles Leinen/Viskose/Irgendwas, etwas Seide ist glaube ich auch drin, und knittert gerne. Das tut meiner Liebe aber keinen Abbruch.
Gezeigt habe ich es auch schon öfter, aber das ist ja auch der Sinn vom MeMadeMittwoch: Zu zeigen, dass die selbstgenähten Kleider eben keine Ausnahme sind, sondern mit Variationen im Alltag ihren Platz haben. Hier noch einmal kurz die Daten: Modell 130 aus Burda 6/2012.

Neues und altes Selbstgenähtes gibt es wie jeden Mittwoch auf dem MMM-Blog.

MeMadeNovember: 13. bis 16. November

Am Donnerstag hatte ich keine Lust auf MeMade sondern auf eine bequeme Jeans und ein altes Fleece-Shirt. Manchmal ist das eben so, auch in einem MeMade Monat. (Notiz an mich: unbedingt Jeans nähen! ). Freitag war dann die Welt wieder in Ordnung, ich war ausgeschlafen und mochte was eigenes anziehen: Die Ex-Hose.DSC_0357 Der Rock ist aus einer Feincordhose entstanden, und weil ich “Innenbeinnaht auftrennen, Keil um die Ecke nähen und engen Rock draus machen” noch nie wirklich gut fand, habe ich die Hosenbeine in der Mitte abgeschnitten und dann Keile daraus gemacht, die in in Mittel- und Seitennähte eingesetzt habe. In der Mitte sieht das ziemlich strahlenförmig.

Samstag sind wir bei einem Amteur-Tanzturnier zum Zuschauen gewesen, eine Gelegenheit, um sich etwas aufzubrezeln:DSC_0358

Bahnenrock  und Bolero aus Taft, dazu ein ärmelloser Kauf-Rolli mit einem feinen Lochmuster. Der Stoff ist ein anderer als bei dem fifties-Kleid von neulich, er ist auch schon ziemlich alt, aber immer noch gemocht.

Heute trage ich gezwungenermaßen wieder Kaufklamotten: Ich habe meine best-sitzenden Jeans an, denn ich arbeite an einer Cordhose aus einem Stretch-Cord und muss die Hose eine Weile tragen, um zu sehen,wo sie sich weitet, um an den Stellen dann den Schnitt anzupassen. Ich benutze die Hose als Vorlage, um den Schnitt aus der Ottobre 5/12 anzupassen. Das Shirt, das ich dazu anziehen wollte, ist in der Wäsche :(.

Herbstmantel-Sew-Along Endspurt

Was habe ich bis hierhin geschafft? Was fehlt noch? Brauche ich eure Hilfe oder einen Motivationsspritze? Ich bin schon fertig und zeige den Mantel auf der Puppe. Ich steh vor dem Futter und weiss nicht genau, wie’s weitergeht. Ich bin total verzweifelt und kurz vorm Hinschmeißen. 

Nachdem ich das letzte Treffen geschwänzt hatte, will ich mich zumindest noch einmal melden. Ich bin durchaus noch dabei, allerdings lange nicht so weit, wie alle anderen. Momentan bin ich beruflich äußerst eingespannt und habe privat auch noch massenhaft Termin. Immerhin habe ich es von letzten Sonntag „noch nicht einmal angefangen“ bis „Oberstoff zugeschnitten und Einlage aufgebügelt“ geschafft. (An dieser Stelle sollte ein Bild sein, aber die Kamerabatterie ist alle, das Foto kommt also morgen).DSC_0361
In der Anleitung ist der Schnitt als „tricky“ bewertet, das wird auch nicht besser dadurch, dass der Schnitt für das Futter falsch konstruiert ist, die Besätze sind nicht ausgespart, das muss ich noch neu zeichnen. Irgendwie hat mich das die ganze Zeit schon verwirrt an der Anleitung. Sie verwenden auch Einlage zum aufstaffieren, und der Abnäher, in den die Tasche eingesetzt werden soll, sollte auch nicht verstärkt werden, habe ich aber anders gemacht. Ich will schließlich nicht, dass der Mantel an der Tasche anfängt zu beuteln. Bebügelt habe ich die gesamte Front, das halbe untere Vorderteil und den ganzen Rücken, sowie die Armausschnitte am vorderen Seitenteil. Alle anderen, die schon viel weiter sind als ich treffen sich diese Woche bei Karin.

Nachtrag: Sonntag. 16.11.

Gestern wollte ich “noch schnell” meinen Beitrag verlinken, mit dem Mann, der schon zum Wegfahren mit den Füßen scharrte, als ich dankbar bemerkte, dass das Link-Tool heute noch offen ist. Also Danke an Karin, die das Treffen in dieser Woche organisiert. Gleich kann ich auch das Futter zuschneiden, dann wird es vielleicht noch was aus dem Nähen. Am Wochenende besuche ich meine Eltern, da würde ich den neuen Mantel ja schon noch gerne tragen… Das sieht also nicht nur nach einem Endspurt sonder eher nach einem Nähmarathon aus, weil ich auch noch gerne eine neue Hose und eine Reisetasche hätte, letztere ist schon im Mai angefanen worden. Also sehe ich mal, wie weit ich komme, Nähzeit gibt es zum Glück etwas mehr diese Woche.

 

MMM am 12. MeMadeNovember

Gestern habe ich den ganzen Tag leicht gefroren. Weil hier im Hause eine kleine Erkältungs-Epidemie tobt, ist es eine gute Idee, heute etwas wärmeres zu tragen. DSC_0345Kuschelpulli und Nr. 120 aus Burda 11/2009. Der Rock hat doppelte Kellerfalten vorne und aufgesetzte Taschen, die auf dem Bund die Gürtelschlaufen bilden. Hinten habe ich Gürtelschlaufen ergänzt, ich finde es doof, wenn der Gürtel sich hinten bei jeder Bewegung verselbstständigt.Gürtelschlaufen hintenDer tweed-artige Stoff aus Wollgemisch ist vom Holländer-Stoffmarkt. Der Rock ist schon eine Weile alt, aber ich trage ihn gerne, denn er ist sehr bequem. Meistens übrigens ohne Gürtel, weil ich den gerne mal vergesse, wie hier auf den Fotos. Ein Gürtelfoto wird heute abend nachgereicht, jetzt langt die Zeit nicht mehr.

Hat mehr als einen Tag gedauert, aber hier ist noch das versprochene Foto mit Gürtel (und Hausschuhen):DSC_0353

Mehr selbst eingekleidete Damen findet Ihr auf dem MMM-Blog.

MeMadeNovember: 8.-11. November

Hier kommt eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage:

Samstag: siehe Freitag

Sonntag: Besuch im Konzert (gut gespielt: Mozarts erste und seine letzte Sinfonie, schlecht gespielt (von der Solistin!): Mozarts D-Dur Violinkonzert; unterirdisch: Die Zugabe aus Vivaldis 4-Jahreszeiten). Kleid: Burda 128 aus 10/2012 DSC_0332

Montag: Nr. 120 aus der Burda 11/2009, ein Rock aus einem tweedartigen Wollstoff mit doppelten Kellerfalten.DSC_0341

Heute: Das Lutterloh-Kleid .DSC_0337Der Stoff ist leider nicht allzu warm, dafür aber ziemlich schwer. Nächstes Mal trage ich ein Unterkleid drunter.

7. MeMadeNovember

Heute ein simples Nicki-Shirt zur Jeans:DSC_0328Schnitt: Ottobre 5/2012, in Größe 38/40 mit erweiterten Ärmeln, hier schon einmal beschrieben. Der Schnitt ist für leichten Jersey mit reichlich Elasthan gedacht, bei anderen Stoffqualitäten muss man eine größere Größe nähen. Besonders bei den Ärmeln empfiehlt es sich, genau nachzumessen.

Nachtrag von gestern: So sieht es aus, wenn ich einen 10-Stunden Arbeitstag plus anschließendem Tanzkurs hinter mir habe: DSC_0321Es reicht nur noch für einen Flirt mit dem Löwen. DSC_0322Kleid: Verlängerter Shirt-Schnitt von oben, im Rücken mit zwei Abnähern für das Hohlkreuz angepasst.

MMM am 5. MeMadeNovember

Ich gönne mir ja momentan einen MeMadeMonat, durchaus auch zum Mitmachen, allerdings poste ich nur dann täglich, wenn ich mich nicht dafür stressen muss. Gestern zum Beispiel konnte ich nur ein Foto machen, zum Bearbeiten und einstellen hatte ich keine Zeit, weil ich mir lieber den Rock von heute genäht habe.

Patchwork-Norma

Patchwork-Norma

Es handelt sich hier um einen Rock, für den ich zu Wiederholungstäterin werde: Norma aus der Ottobre 5/2010. Zugeschnitten hatte ich eine 38, aber nach dem Anpassen ist es wohl eine 36 geworden. Der Schnitt ist unterhalb des Formbundes relativ stark gerundet, bei meiner eher flachen Hüftlinie habe ich also die Seitennaht gerader gemacht. Ein weiteres Stöffchen liegt hier schon auf Halde für eine weitere Norma.

Bei dieser Patchwork-Norma handelt es sich übrigens um ein Upcycling-Projekt: Der (selbst gesteppte, gepatchte und gefärbte) Stoff war für den ersten Rock zu steif und daher ungeliebt. DSC_1034 (531x800)

Beim neuen Zuschneiden blieb eine Ecke mit schöner Spitze übrig, daher hat diese Norma Taschen.DSC_0296Kleiner Nachtrag von gestern:DSC_0274Der Herbstrock, nach dem selben Schnitt wie der Blümchenrock von vorgestern. So unterschiedlich kann der selbe Schnitt bei zwei Stoffen und und zwei Längen wirken!

Beim heutigen MeMadeMittwoch zeigt Dodo einen tollen Pulli aus einer Burda, von der ich noch gar nichts wusste. Ich schätze, die muss ich gleich haben.

3. Me made November: Sommerrock bei sommerlichem Wetter

Heute war das Wetter noch einmal regelrecht sommerlich mit 19° Maximum, Grund genug, um einen angetragenen Sommerrock zu wäschereif zu tragen. Mit Strumpfhose und langärmeligem Oberteil ging das sehr gut. 3. November

Das Shirt kennt ihr schon vom Samstag. Keine Angst, ich bin nicht drei Tage im selben Shirt herumgelaufen! Gestern nach dem Garten war mir das zu halsfrei. Den Rock habe ich hier bereits beschrieben, er hat noch einen Herbst-Winter-Bruder, einer der sehr seltenen Fälle, in denen ich einen Schnitt mehrmals verwendet habe.

Die Schmetterlinge sind mein Beitrag zum aktuellen “Haushaltsschlampen-Outing”. So lange man mit Gimp nette Bildchen zum Abdecken einstempeln kann, ist ist die Welt wohl noch in Ordnung.

2.MeMadeNovember: Gartenarbeit

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Hier seht Ihr die Gärtnerin in ihrem natürlichen Umfeld (Unkrautfeld). Heute ist es wieder sonnig und warm, so warm, dass über Mittag tatsächlich ein T-Shirt ausreicht. Das T-Shirt, ein Test-Shirt aus einem alten Hess-Natur-Shirt ist von dem Film “Coraline” inspiriert und nach Burda 120- 6/2011 genäht (hier das erste Mal beschrieben). Im Ärmelbereich ist es etwas eng, weil die Ärmel eine recht steile Armkugel haben. Der Schnitt ist eher für Stoffe mit Elasthan geeignet. Original Hess-Natur sind noch die Schulternähte und der Halsausschnitt. DSC_0262Ich liebe das Shirt heiß und innig, wegen der Aufschrift, nicht wegen der Passform. Die Bilder sind übrigens von gestern, heute ist schon weniger Unkraut im Beet, und wenn ich bei Dunkelheit nach drinnen gehe, gibt es wieder das Shirt von gestern mit einer bequemen Kauf-Jogginhose.

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MeMadeNovember: Man gönnt sich ja sonst nichts

DSC_0223Normalerweise ist der Novermber der Monat, den ich am wenigsten mag. In der Regel grau, trist, voller Erkältungen. Weihnachten wirft schon seinen beunruhigenden Schatten voraus – man kann schon anfangen, sich  um Geschenke zu kümmern und, um im Dezember eine besinnliche Zeit zu haben, sich den Stress mit Aufräumen, Organisieren und Vorkochen machen, aber das ist halt noch keine echte Vorfreude. Der Garten ist am absterben, die Beete sind bei mir NIE abgeräumt, wenn es zu kalt für die Gartenarbeit ist, nein, den November mag ich nicht.

Grund genug, etwas lustiges, motivierendes zu machen, zum Beispiel jeden Tag etwas selbst genähtes zu tragen und darüber zu bloggen. Den meisten reicht dazu der MMM, aber ich brauche eine Herausforderung, um ein paar Nähprojekte durchzuziehen. Wer mag, kann sich übrigens bei mir über die Kommentarfunktion verlinken, ich mache mir aber keinen Stress und werde nicht jeden Morgen pünktlich meinen Post einstellen, abends ist dann eher eine Chance dafür.

Heute haben wir unfassbare 19° Spitzentemperatur, an einem 1. November habe ich das noch nie erlebt! Bei meiner Lohnarbeit habe ich daher ein Shirt tragen könnnen. In diesem Sommerurlaub hatte ich die Nähmaschine mit, ja ich weiß, das ist auf einem Campingplatz echt grenzwertig, aber hey, das hat mir echt den Urlaub gerettet, denn an der Hälfte der Tage war das Wetter mies.

Ich habe die Zeit genutzt, und ein paar Sachen geändert, mit deren Passform ich nicht zufrieden war.

Hier ist ein Vorher-Nachher-Vergleich:

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19. März

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe den Ausschnitt angehoben und das ganze Shirt ca. 4cm enger gemacht. Jetzt sitzt es bedeutend besser, auch wenn ich immer noch aufpassen muss, das das Unterhemd nicht blitzt.DSC_0229

Ich denke, der Schnitt funktioniert bei einem kleinen Busen nicht so gut. Es ist Burda 1/2011 Nr. 129, und ich habe ihn hier und hier bereits beschrieben.