In den letzten beiden Wochen hatte ich so viel um die Ohren, dass ich nicht dazu gekommen bin, über die beiden Gedichtzeilen, die ich von Filzquadrat und Buntpapierfabrik bekommen habe. Die Einzelfotos reiche ich noch nach. Vielen Dank, Ihr beiden, für diese schönen Gedichtzeilen. Ihr habt Euch richtig viel Mühe beim Basteln und einpacken gemacht, so wie bislang jede aus meiner Gruppe. Ich hoffe nur, ich kann da mithalten.
Jede Woche hat sich meine Küchenschrank-Tür mehr gefüllt und es ist eine ständige Freude, daran vorbei zu kommen. (Der Geschirrspüler, der darunter steht wird in diesen Tagen viel häufiger gefüllt und geleert!)
Inzwischen sollten meine Briefe trotz Feiertags überall angekommen sein und ich kann über meine letzte Zeile berichten.
Schon ganz von Anfang an war mir klar: „Dich hab ich vernommen“, da steckt Musik drin. Fragt sich nur, welche? Als Geigerin dachte ich natürlich gleich: “Frühlingssonate“. Aber dann gab es ja auch noch den „Frühling“ aus den diversen „Jahreszeiten“, am bekanntesten sind wohl die von Vivaldi oder das Oratorium von Haydn. Und dann war da auch noch dieses „Frühlingslied“, das ich mal gesungen habe. Veilchen kamen da auch drin vor.
Ein Besuch in der Bibliothek sollte mich mit den Noten versorgen, denn ich wollte einfach nach der Optik entscheiden.
Aber in Bibliotheken findet man immer ganz ungeahnte Schätze, besonders, wenn einen die Bibliothekarin so gut berät. Mir zeigte sie ein Lexikon, in dem unter verschiedenen Schlagwörtern die passenden Musikstücke zu finden sind. Kaum zu fassen, wieviel unter dem Titel „Frühling“ oder „Jahreszeiten“ komponiert worden ist! Am Ende entschied der Titel: „Schmetterlinge grüßen den Frühling“, ein Klavierstück des vietnamesischen Komponisten Nguyen Van Thuong. Es war in der Bibliothek vorrätig, und an Schmetterlinge hatte ich bei der Gestaltung ohnehin gedacht. 
Im Geschenkevorrat fand sich noch ein Bogen Albumbilder mit Schmetterlingen (mal gekauft, um eine ganz altmodische Wundertüte zu füllen).
Der Rest war einscannen, ausschneiden, aufkleben
und losschicken.
Letzteres mit echt schlechtem Gewissen, denn alle anderen aus meiner Gruppe haben ihre Frühlingspost ganz pünktlich losgeschickt, so dass ich mich schon tagelang an den schön gestalteten Umschlägen erfreuen konnte. Und ich habe es erst am Dienstag geschafft! Ein Besuch hatte sich unerwartet verlängert, und schon ist die ganze Zeitplanung dahin!
Und so sieht meine letzte Zeile im Detail aus:
Und hier ist noch einmal das ganze Gedicht:
Vielen Dank noch einmal an Tabea und Michaela für diese wunderschöne Aktion, (hier findet Ihr alle anderen, die Post geschrieben haben) die das ganze Frühjahr so herrlich bereichert hat.






































